IBUFLAM akut 400 mg Filmtabletten
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- Schmerzlinderung: Ibuflam Akut 400 mg ist effektiv in der Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Menstruationsschmerzen.
- Entzündungshemmend: Diese Tabletten wirken entzündungshemmend und sind daher hilfreich bei der Behandlung von Entzündungen, zum Beispiel bei Arthritis oder Muskelentzündungen.
- Fiebersenkend: Ibuflam Akut 400 mg kann auch zur Senkung von Fieber verwendet werden, was es zu einer vielseitigen Option für die Behandlung verschiedener Symptome macht.
- Schnelle Wirkung: Die Filmtablettenform ermöglicht eine schnelle Freisetzung des Wirkstoffs Ibuprofen, wodurch schnelle Linderung bei Schmerzen und Fieber erzielt wird.
- Dosierung und Anwendung: Empfohlen für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, wobei die Dosierung je nach Bedarf und ärztlicher Empfehlung angepasst werden kann. Nicht länger als 4 Tage ohne ärztliche Beratung anwenden.
Details
Ibuflam 400 mg Filmtabletten: Eine umfassende Analyse der Vor- und Nachteile
Einleitung
Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten sind ein weitverbreitetes Schmerzmittel, das Ibuprofen als aktiven Wirkstoff enthält. Ibuprofen gehört zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) und ist bekannt für seine schmerzlindernden, entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften. In diesem umfassenden Text werden wir die Vor- und Nachteile von Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten detailliert beleuchten. Ziel ist es, Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, ob dieses Medikament für Ihre individuellen Bedürfnisse geeignet ist. Es ist wichtig, vor der Anwendung die Packungsbeilage zu lesen, da sie wichtige Informationen zu Risiken, Nebenwirkungen und zur ordnungsgemäßen Anwendung des Produkts enthält.
Wirkstoff und Wirkmechanismus
Ibuprofen als aktiver Wirkstoff
Der Wirkstoff Ibuprofen wurde in den 1960er Jahren entwickelt und gehört seitdem zu den am häufigsten verwendeten Arzneimitteln weltweit. Ibuprofen wirkt, indem es die Cyclooxygenase (COX)-Enzyme hemmt. Diese Enzyme sind für die Produktion von Prostaglandinen verantwortlich, die Schmerzen, Entzündungen und Fieber im Körper fördern. Durch die Hemmung dieser Enzyme reduziert Ibuprofen effektiv Schmerz, Entzündung und Fieber.
Filmtabletten als Darreichungsform
Die Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten sind filmbeschichtet. Diese Filmbeschichtung erleichtert das Schlucken und schützt den Magen-Darm-Trakt, was die Verträglichkeit des Medikaments erhöht. Die filmbeschichtete Form ermöglicht eine schnelle Freisetzung des Wirkstoffs, was zu einer raschen Schmerzlinderung führt.
Anwendungsgebiete
Schmerzbehandlung
Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten sind für die Behandlung einer Vielzahl von Schmerzen geeignet. Dazu gehören:
-
Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen und Migräne werden durch die schmerzlindernden Eigenschaften von Ibuprofen effektiv behandelt. Es reduziert die Schmerzintensität und verbessert das allgemeine Wohlbefinden.
-
Zahnschmerzen: Nach zahnärztlichen Eingriffen oder bei akuten Zahnschmerzen hilft Ibuflam, die Schmerzen zu lindern und Schwellungen zu reduzieren.
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Rückenschmerzen: Ob durch Verspannungen oder entzündliche Prozesse im Rücken bedingt, Ibuflam bietet eine wirksame Linderung von Rückenschmerzen.
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Menstruationsbeschwerden: Viele Frauen leiden unter krampfartigen Schmerzen während der Periode. Ibuflam kann hier spürbare Erleichterung bringen und die Lebensqualität verbessern.
Entzündungshemmung
Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Ibuprofen machen Ibuflam auch bei entzündlichen Erkrankungen nützlich. Dazu gehören:
-
Arthritis: Bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis reduziert Ibuflam die Entzündung und lindert die damit verbundenen Schmerzen.
-
Sportverletzungen: Bei akuten Sportverletzungen wie Verstauchungen oder Zerrungen hilft Ibuflam, die Entzündung zu reduzieren und die Heilung zu fördern.
Fiebersenkung
Fieber ist oft ein Begleitsymptom von Infektionen und kann den Körper stark belasten. Ibuflam kann zur Senkung von Fieber eingesetzt werden, was besonders bei fieberhaften Infektionen hilfreich ist.
Dosierung und Anwendung
Richtige Dosierung
Die empfohlene Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt eine Filmtablette (400 mg Ibuprofen) bis zu dreimal täglich. Zwischen den Einnahmen sollte ein Abstand von mindestens sechs Stunden liegen. Die maximale Tagesdosis von 1200 mg sollte nicht überschritten werden, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.
Einnahmehinweise
Es ist wichtig, die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen, am besten während oder nach einer Mahlzeit. Dies hilft, Magenbeschwerden zu vermeiden, die bei der Einnahme von NSAR auftreten können. Die Filmbeschichtung der Tabletten sorgt dafür, dass der Wirkstoff schnell freigesetzt wird und eine rasche Schmerzlinderung ermöglicht.
Für weitere Informationen zur richtigen Anwendung des Medikaments konsultieren Sie uns bitte.
Vorteile von Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten
Vielseitige Anwendbarkeit
Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten sind für eine Vielzahl von Schmerz- und Entzündungszuständen geeignet. Diese breite Anwendbarkeit macht Ibuflam zu einem unverzichtbaren Begleiter im Alltag und ermöglicht eine flexible Anwendung bei unterschiedlichen Beschwerden.
Schnelle und effektive Schmerzlinderung
Ibuprofen beginnt schnell zu wirken und sorgt für eine rasche Linderung der Schmerzen. Innerhalb von 20 bis 30 Minuten nach der Einnahme kann bereits eine spürbare Besserung eintreten. Dies ist besonders vorteilhaft bei akuten Schmerzen, bei denen eine schnelle Hilfe notwendig ist.
Entzündungshemmende Wirkung
Neben der Schmerzlinderung hat Ibuprofen auch entzündungshemmende Eigenschaften. Dies ist besonders nützlich bei Erkrankungen wie Arthritis oder Sportverletzungen, bei denen Entzündungen eine zentrale Rolle spielen. Durch die Hemmung der Prostaglandin-Synthese reduziert Ibuprofen die Entzündungsreaktion im Körper effektiv.
Fiebersenkende Eigenschaften
Ibuflam kann auch zur Fiebersenkung eingesetzt werden. Fieber ist oft ein Begleitsymptom von Infektionen und kann den Körper stark belasten. Durch die fiebersenkende Wirkung von Ibuprofen kann das Fieber gesenkt und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden.
Gut verträgliche Filmtabletten
Die Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten sind filmbeschichtet, was das Schlucken erleichtert und den Magen-Darm-Trakt schont. Die Filmbeschichtung sorgt dafür, dass die Tabletten gut verträglich sind und Magenbeschwerden minimiert werden.
Nachteile von Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten
Mögliche Nebenwirkungen
Wie bei allen Medikamenten können auch bei der Einnahme von Ibuflam Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufigsten gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen. In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenderen Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Blutungen, Leber- oder Nierenschäden kommen. Es ist wichtig, die Einnahmehinweise genau zu befolgen und die maximale Tagesdosis nicht zu überschreiten.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Ibuflam kann mit verschiedenen anderen Medikamenten interagieren. Besonders bei der gleichzeitigen Einnahme von Blutverdünnern (Antikoagulantien), anderen Schmerzmitteln (NSAR), Kortikosteroiden oder bestimmten Blutdruckmedikamenten (ACE-Hemmer, Betablocker) ist Vorsicht geboten. Diese Wechselwirkungen können die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen oder das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen. Es ist daher ratsam, vor der Einnahme von Ibuflam Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker zu halten, insbesondere wenn Sie regelmäßig andere Medikamente einnehmen. Konsultieren Sie Ihre Apotheke, bevor Sie Ibuflam zusammen mit anderen Medikamenten einnehmen.
Nicht für alle Personengruppen geeignet
Personen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen sollten Ibuflam nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Dazu gehören Menschen mit bestehenden Magen-Darm-Geschwüren, Leber- oder Nierenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen oder Asthma. Auch Schwangere und stillende Frauen sollten vor der Anwendung medizinischen Rat einholen. Bei diesen Personengruppen kann die Einnahme von Ibuprofen zu schwerwiegenden Komplikationen führen.
Risiko bei langfristiger Anwendung
Bei der langfristigen Anwendung von NSAR wie Ibuprofen besteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Probleme und Nierenschäden. Daher sollte Ibuflam nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden. Bei chronischen Schmerzen oder Entzündungen ist es wichtig, alternative Behandlungsmöglichkeiten in Erwägung zu ziehen und die langfristige Anwendung von NSAR zu vermeiden.
Einschränkungen bei der Dosierung
Obwohl die 400 mg Dosierung von Ibuflam für viele Anwendungsfälle ausreichend ist, kann sie bei sehr starken Schmerzen möglicherweise nicht ausreichen. In solchen Fällen kann es notwendig sein, eine höhere Dosis oder ein stärkeres Schmerzmittel in Betracht zu ziehen. Es ist jedoch wichtig, die empfohlene maximale Tagesdosis von 1200 mg nicht zu überschreiten, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.
Langfristige Auswirkungen und Vorsichtsmaßnahmen
Herz-Kreislauf-Risiken
Langfristige Anwendung von NSAR wie Ibuprofen kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Studien haben gezeigt, dass eine regelmäßige Einnahme von NSAR zu einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Daher sollten Personen mit bestehenden Herz-Kreislauf-Problemen oder einem erhöhten Risiko für solche Erkrankungen die Anwendung von Ibuflam sorgfältig abwägen und ärztlichen Rat einholen.
Magen-Darm-Probleme
Eine häufige Nebenwirkung bei der Einnahme von NSAR sind Magen-Darm-Probleme. Diese reichen von leichten Beschwerden wie Sodbrennen und Übelkeit bis hin zu schwerwiegenden Komplikationen wie Magen-Darm-Blutungen und Geschwüren. Um das Risiko von Magen-Darm-Problemen zu minimieren, sollten Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten immer mit ausreichend Flüssigkeit und vorzugsweise nach einer Mahlzeit eingenommen werden.
Nieren- und Leberfunktion
Langfristige Anwendung von Ibuprofen kann die Nieren- und Leberfunktion beeinträchtigen. Personen mit bestehenden Nieren- oder Leberproblemen sollten Ibuflam nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen. Regelmäßige Kontrollen der Nieren- und Leberfunktion sind bei langfristiger Einnahme von Ibuprofen ratsam, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Spezielle Hinweise für bestimmte Personengruppen
Ältere Menschen
Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen bei der Einnahme von NSAR. Dies liegt unter anderem an der erhöhten Anfälligkeit für Magen-Darm-Probleme und die verminderte Nierenfunktion im Alter. Bei älteren Patienten sollte die Dosierung von Ibuflam daher besonders vorsichtig erfolgen, und regelmäßige ärztliche Kontrollen sind notwendig.
Schwangere und Stillende
Die Anwendung von Ibuprofen in der Schwangerschaft, insbesondere im dritten Trimester, kann das Risiko für Komplikationen wie vorzeitigen Verschluss des Ductus arteriosus und geringes Fruchtwasser erhöhen. Auch in der Stillzeit sollte Ibuprofen nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergehen kann und möglicherweise den Säugling beeinflusst.
Kinder und Jugendliche
Für Kinder unter 6 Jahren sind Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten nicht geeignet. Für diese Altersgruppe gibt es speziell dosierte Ibuprofen-Präparate, die sicherer angewendet werden können. Jugendliche ab 6 Jahren können Ibuflam einnehmen, sollten jedoch die Dosierungsempfehlungen genau befolgen und nicht die maximale Tagesdosis überschreiten.
Alternative Behandlungsmöglichkeiten
Andere NSAR
Neben Ibuprofen gibt es eine Reihe anderer NSAR, die zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung eingesetzt werden können. Dazu gehören Diclofenac, Naproxen und Acetylsalicylsäure (Aspirin). Jedes dieser Medikamente hat seine eigenen Vor- und Nachteile, und die Wahl des geeigneten NSAR sollte in Absprache mit einem Arzt erfolgen, basierend auf den individuellen Bedürfnissen und gesundheitlichen Bedingungen des Patienten.
Paracetamol
Paracetamol ist ein weiteres weit verbreitetes Schmerzmittel, das jedoch keine entzündungshemmenden Eigenschaften hat. Es ist in der Regel gut verträglich und kann eine Alternative zu NSAR sein, insbesondere für Personen mit Magen-Darm-Problemen oder Herz-Kreislauf-Risiken. Paracetamol kann sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Fiebersenkung eingesetzt werden.
Physiotherapie und alternative Therapien
Bei chronischen Schmerzen und entzündlichen Erkrankungen können auch nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden. Dazu gehören Physiotherapie, Akupunktur, Massagen und andere alternative Therapien. Diese Ansätze können helfen, die Schmerzintensität zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern, ohne die Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten.
Fazit
Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten bieten eine schnelle und effektive Linderung von Schmerzen und Entzündungen und sind vielseitig einsetzbar. Die entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften machen sie zu einem wertvollen Helfer bei einer Vielzahl von Beschwerden. Die gute Verträglichkeit und die einfache Einnahme durch die Filmbeschichtung sind weitere Pluspunkte, die für Ibuflam sprechen.
Gleichzeitig sollten die möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht außer Acht gelassen werden. Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Schwangere und Stillende sollten Ibuflam nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Bei langfristiger Anwendung ist Vorsicht geboten, und alternative Behandlungsmöglichkeiten sollten in Betracht gezogen werden.
Insgesamt sind Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten ein bewährtes und zuverlässiges Schmerzmittel, das bei richtiger Anwendung eine wertvolle Hilfe im Alltag sein kann. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung – für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.
Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten werden von A. Nattermann & Cie. GmbH hergestellt oder vertrieben.
Abschluss
Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten sind ein vielseitiges und effektives Schmerzmittel, das bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden kann. Durch die schmerzlindernden, entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften ist es eine wertvolle Ergänzung in jeder Hausapotheke. Die richtige Anwendung und Dosierung sind entscheidend, um die Vorteile dieses Medikaments voll auszuschöpfen und die Risiken zu minimieren. Mit einer fundierten Kenntnis der Vor- und Nachteile können Sie eine informierte Entscheidung treffen, ob Ibuflam Akut 400 mg Filmtabletten die richtige Wahl für Ihre Bedürfnisse sind.uns
PRODUKTINFORMATIONEN
| PZN | 04100218 |
|---|---|
| Anbieter | A. Nattermann & Cie GmbH |
| Packungsgröße | 20 St |
| Produktname | Ibuflam akut 400 mg |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Ibuprofen |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| PZN | 04100218 |
|---|---|
| Anbieter | A. Nattermann & Cie GmbH |
| Packungsgröße | 20 St |
| Produktname | Ibuflam akut 400 mg |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Ibuprofen |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Erwachsene das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen anwenden. Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage anwenden. Wenn sich die Symptome verschlimmern sollte generell ärztlicher Rat eingeholt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
| Allgemeine Dosierungsempfehlung: | |||
| Kinder von 6-9 Jahren (mit 20-29 kg Körpergewicht) |
1/2 Tablette | 1-3 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit |
|
|
|||
| Kinder von 10-12 Jahren (mit 30-39 kg Körpergewicht) |
1/2 Tablette | 1-4 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit |
|
|
|||
| Jugendliche und Erwachsene (über 40 kg Körpergewicht) |
1/2-1 Tablette | 1-4 mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag) |
im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit |
| Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeit einzunehmen. | |||
- Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
- Kopfschmerzen
- Zahnschmerzen
- Regelschmerzen
- Fieber
Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
bezogen auf 1 Tablette
400 mg Ibuprofen
60 mg Lactose-1-Wasser
+ Cellulose, mikrokristalline
+ Maisstärke
+ Croscarmellose natrium
+ Siliciumdioxid, hochdisperses
+ Magnesium stearat
+ Poly(vinylalkohol)
+ Macrogol 3350
+ Talkum
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutbildungsstörungen
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
- Magen-Darm-Durchbruch, in der Vorgeschichte in Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika)
- Aktive Blutungen, wie:
- Hirnblutungen
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Schwere Herzschwäche
- Schwerer Flüssigkeitsmangel
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
- Morbus Crohn
- Colitis ulcerosa
- Blutgerinnungsstörung
- Bluthochdruck
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Rauchen
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
- Lupus erythematodes
- Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Größere Operation, die kurz zuvor stattgefunden haben
- Windpocken
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
- Kinder unter 20 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Sodbrennen
- Blähungen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Magenschleimhautentzündung
- Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schlaflosigkeit
- Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Erregung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Anfälle von Atemnot
- Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
- Verschlimmerung einer chronischen Entzündung von Magen-Darm-Bereichen (Morbus Crohn)
- Asthmaanfall, gebenenfalls mit Blutdruckabfall
- Magen-Darm-Durchbruch
- Müdigkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
